Foerderverein Realschule Pfedelbach


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Jahr 2003

Pressestimmen

Hohenloher Zeitung, 14.10.2003:

Kraxelspaß in der großen Pause
v on Susanne Drößler

"Gemeinsam sind wir stark". Das ist das Motto der jetzt eingeweihten Kletterwand an der Pfedelbacher Realschule. Oder besser, unter diesem Slogan wurde der Kraxelspaß von der Idee über Angebotssuche, Ausführung bis zur eigentlichen Bestimmung, dem Teamklettern, installiert.

Als Möglichkeit für eine "sinnvolle Pausengestaltung" von den Schülern der damaligen 8 c erdacht, begeisterte der Kletterwandwunsch bald Lehrer und den Realschulförderverein. Der legte mit Spendengeldern den Grundstock, den die Achtklässler in "fleißiger und akribischer Kleinarbeit aufstockten", lobte Schulleiterin Ulrike Müller. Sie schufteten schwer auf dem Schlossfest und fahndeten nach Sponsoren für ihren insgesamt 8000 Euro teuren Traum aus "polymeren Glasfaserbeton ". Im Vorfeld waren die Pennäler bereits in Arbeitsgruppen des WVR -Projekts (Wirtschaft, Verwaltung, Recht) unterwegs: Tina, Ines, Eugen, Daniel und alle anderen suchten nach Herstellern. Sie verglichen Angebote, nahmen Vergleichsobjekte etwa in der Waldenburger Sportschule in Augenschein. Jeder Schritt wurde dokumentiert. Als abschließendes I-Tüpfelchen der Gemeinschaftsarbeit folgte dann die originelle Illusionsmalerei um die Kletterwand.

Nun toben sich Schülerhorden an der von dem Weinsberger Spezialisten für Freizeitanlagen gleichen Namens hergestellten Wand aus. Inhaber Wolfram Stendel erntete viel Dank für die konstruktive Zusammenarbeit mit Förderverein und Schülern. Sein Weinsberger Kletterfelsen ist in " echter Felsstruktur hergestellt, für die man in der Natur Abformungen " genommen hatte, erzählte Stendal. Selbst die variablen Griffsteine haben einen "natürlichen" Grip. Wobei die bunten Steine ganz unterschiedlich leicht oder schwer zu erklimmen sind.

Leicht ist es auf jeden Fall nicht, die Pfedelbacher (Eiger-)Nordwand zu erklettern, gab Fördervereinsvorsitzender Ulrich Kircher unumwunden zu. Vor allem das gewollte "Fehlen" von Aufstiegshilfen im unteren Bereich, zwinge gerade die Kleineren dazu, sich gegenseitig hochzuhieven. Ganz gemäß dem Motto: Gemeinsam sind wir stark.

Das probierten Zweierteams verschiedener Klassenstufen sofort beim Wettklettern aus. Und auch ein gipfelstürmendes Lehrerpaar musste unter starkem Gejohle der versammelten Schule erfahren, dass es nur mit Räuberleiter und massiver Schubhilfe von unten nach oben ins Ziel geht. So werden wohl auch in den nächsten Pausen die elfjährigen Klassenkameraden Simone, Annika und Yannick den drei Meter hohen und 4,50 Meter breiten Berg nur in Teamwork bezwingen. Sie freuen sich schon auf das kribbelige Klettervergnügen.

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